Lieber Kunde,

immer wieder sind, gerade bei ebay, die Versandkosten in der Fragestellung. Zu hoch meinen manche, andere unterstellen dem Händler sogar sich eine „goldene Nase“ verdienen zu wollen. Wir möchten und ausdrücklich davon distanzieren.

Viele betrachten die Versandkosten nur als ein notwendiges Übel, was leider „mitbezahlt“ werden muß.

Dazu möchte ich versuchen an dieser Stelle ein wenig aufzuklären.

Viele Kunden betrachten die Versandkosten als einen festen Preis, der so wie sie selbst ihn zu entrichten hätten, berechnet werden kann.
Das ist bei einem gewerbetreibenden Händler jedoch nicht so.
Das beginnt bereits damit, dass "Papa Staat" an jedem Paket mitverdienen möchte, denn:
Jeder Händler hat die Einnahme der Versandkosten zu versteuern!
Das bedeutet z.B. bei einem Kleinpaket des Unternehmens H... oder bei einem Postpäckchen, dass der Händler letztendlich bei einem angenommenen Preis von 3,90 Euro nur 3,27 Euro erhält.
Bei einem Paket, dass er mit 5,90 Euro berechnet wird sind es nur 4,95 Euro.
Noch mal deutlich: Gibt ein Händler z.B. ein 5 kg Paket am Postschalter auf (derzeitiger Preis 6,90 Euro) müsste er, um verlustfrei zu handeln, dem Kunden 8,21 Euro in Rechnung stellen!
Und das ohne die nachfolgenden Faktoren zu berücksichtigen!

Weitere, sehr wichtige und oft vergessene Faktoren sind alle mit dem Versand verbundenen Kosten:
Z.B. kostet (was leider nahezu kaum jemand weiß) bereits ein sehr kleiner Karton schon ca. 50 Cent, mittelgroße Kartonagen 1 Euro und sehr große Kartonagen kosten sogar ca. 2-3 Euro netto.
Hinzu kommen alle gerne unterschätzten Nebenkosten wie Füllmaterial, Klebebänder, Versandlaschen und vieles mehr.
Auch diese Positionen scheinen nur auf den ersten Blick banal. Eine Rolle Klebeband kostet auch bei günstigem Einkauf bereits ca. 1 Euro.
Nun argumentieren viele Kunden und Gelegenheitsverkäufer, dass man ja das Füllmaterial eigentlich umsonst zur Verfügung hat (alte Zeitungen, etc.) und das viele Kartonagen ja gebraucht nutzbar sind.
Das mag vielleicht der kleine Feierabendhändler noch so leisten können, größere Händler müßten dann schon die Altpapiertonnen des gesamten Stadtviertels ausräumen.
Sie sehen, dass die Versandkosten sich für den Händler völlig anders darstellen, als für den privaten Gelegenheitsversender. Dieser rechnet natürlich meist seine Ausgaben nie korrekt zusammen.
Und vergessen Sie dabei nicht die Fahrt zur Annahmestelle und vielleicht auch den Zeitverlust in diesem Zusammenhang.

Allgemein betrachtet:
Versand zu teuer?
Ich sage deutlich: Nein.
In Anbetracht der inzwischen dramatischen Spritpreisen rechnet sich ein Paket (bei Versandkosten von z.B. 5,90 Euro) für den Kunden bereits ab ca. 10 km Fahrt zu einem Ladengeschäft (angelehnt an die Berechnung des offiziell in Ansatz zu bringenden Kilometersatzes von derzeit 30 Cent).
Hinzu kommen sämtliche angenehmen Nebenerscheinungen:
Keine Parkplatzsuche, kein Zeitverlust, kein Warten an der Kasse, komfortabler Transport bis an die Haustür.

Sicherlich ist auch richtig, dass einige Händler bei Ebay die Versandkosten dennoch zu hoch ansetzen. Wir möchten uns aber hiervon ausdrücklich distanzieren.

Deshalb bitte richtig bewerten! Wir hoffen, dass Sie unsere knappen Versandkosten honorieren und uns die volle Punktzahl bei Ihrer Bewertung geben. Vielen Dank.

 

Viele Grüsse vom ganzen KJ-World Team
www.kj-world.de

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